Domagkateliers

aus sub-bavaria, dem Internet-Lexikon der bayerischen Subkulturen
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Beschreibung

Europas größte Künstlerkolonie in München in der Domagkstraße 33. In alten Kasernengebäuden befinden sich die Ateliers, Studios, Band - Proberäume von über 200 Künstlern und eine große Galerie. Verschiedene Häuser werden jeweils von einem eigenen Verein verwaltet, an den sich Neubewerber auch online über domagkateliers.de wenden können. Einmal pro Jahr, meist am dritten Wochenende im Juli, findet die Veranstaltung 'Domagkateliers' statt, bei der die Künstlerateliers zur Besichtigung offen sind. Dazu gibt es Live-Musik von Bands wie The Malcouns und Anchors Up, Lesungen oder Feuerperformances von der Gruppe Netzhaut. Zur Zeit kämpfen die Mieter der Domagkateliers um den Bestand ihrer Kolonie, da das Gelände größtenteils neu bebaut werden soll. Von ursprünglich 20.000 m2 sollen den Künstlern nur noch 6.000 m2 angeboten werden. Diese Reduzierung wurde vom Stadtrat in erster Linie aus finanziellen Gründen beschlossen, während die Kunstvereinsvorstände noch damit beschäftigt waren sich intern zu einigen. Im Mai 2006 trat nun endlich auch der letzte Kunstverein der Interessengemeinschaft Domagkatelierts bei.

Die Zwischennutzung der ehemaligen Funkkaserne, in der sich die Münchner Domagkateliers angesiedelt haben, läuft Ende 2007 aus. Die im Jahr 2004 gegründete Interessengemeinschaft der Kunstvereine und Einzelmieter der Domagkateliers arbeitet an der Perspektive Domagkateliers2008, um den hier ansässigen Künstlern auch über 2007 hinaus Atelier- und Arbeitsplätze zu erhalten.

Jährlich am dritten Juliwochenende finden die Domagktage statt. Vier Tage der offenen Ateliers mit buntem, meist spontanem Rahmenprogramm, das immer für Überraschungen gut ist.

(Ehemalige) Veranstaltungsorte

Häuser

Links

Künstler, Bands & Freunde der Domagkateliers

(bitte erweitern):

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