Musterraum

aus sub-bavaria, dem Internet-Lexikon der bayerischen Subkulturen
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Würfel neben der Pinakothek der Moderne, der von September 2003 bis Ende 2004 mit einer Mischung aus Kunstvideos, Konzerten und Clubsets bespielt wurde. Der Bau, ursprünglich als Architektur-Studie für die Pinakothek errichtet, musste dem Museum Brandhost weichen.

Selbstbeschreibung

von http://www.musterraum.net/konzept

Musterraum

Der MUSTERRAUM ist ein freistehender Kubus von 12 x 10 m Grundfläche auf dem Areal der Pinakothek der Moderne im Kunstareal München. Die Pinakothek der Moderne in München bildet zusammen mit den unmittelbar angrenzenden Sammlungen der Alten Pinakothek und der Neuen Pinakothek einen einmaligen Museumskomplex mit Kunstwerken vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart. Zahlreiche Galerien erweitern dieses Spektrum durch unterschiedlichste Positionen der Kunst. Der MUSTERRAUM wird innerhalb des bestehenden Kunstareals einen Ort des Experimentes bilden, an dem innovative und mediale künstlerische Positionen gezeigt werden.

Programmschwerpunkte

Der MUSTERRAUM bietet einen Ort für multimediale Experimente. Projektionen, Videoinstallationen und live generierte Musik bilden die inhaltlichen Schwerpunkte einer Serie von Veranstaltungen. Die persönliche Anwesenheit der jeweiligen Künstler soll den “performativen” Charakter des jeweiligen Events unterstreichen. Der Ort ist eine Plattform, die durch anregendes wechselndes Programm zur Kommunikation einlädt, und so zum Zentrum für mediale und musikalische Experimente wird.

Zugleich liegt ein wichtiger Fokus auf der Vermittlung der Programminhalte, es gibt also weiterführende Informationen zu den Veranstaltungen, beispielsweise in Form von Künstlerportraits, Interviews etc. auf der Website des MUSTERRAUMS. Die einzelnen Arbeiten sollen auf einer DVD in Form einer Compilation dokumentiert werden. Kooperationen mit anderen Institutionen sind bereits avisiert (ZKM, Kurzfilmtage Oberhausen, Schauspiel Frankfurt) und sollen weiter ausgebaut werden.

Veranstaltungsmodus

Der Musterraum wird am bisherigen Standort bis mindestens Ende 2004 nutzbar sein. Aufgrund des großen Erfolgs der bisherigen Programme setzt der MUSTERRAUM seine Aktivitäten fort und baut sie im Rahmen regelmäßiger Veranstaltungen aus. Die einzelnen Veranstaltungen werden auf eine Dauer von ein bis drei Tagen angelegt. Beginn ist immer um 21.00 Uhr, wobei ein Unkostenbeitrag zur Deckung der Künstlergagen erhoben wird.

Kuratoren

Künstler

  • Nevin Aladag
  • Eric Augier
  • Cécile Babiole
  • Christopher Bauder
  • Erwin Charrier
  • Jean-Philippe Deslandes
  • Geneviève Gauckler
  • Manuel Casasola-Merkle
  • Georg Cockburn
  • Judith Egger
  • Florian Fossel
  • Andreas Friedrich
  • Anja Gerscher
  • Gladys Garcia
  • Julia Kuon
  • Angelika Lepper (Acid Maria)
  • Olivier Lipsk
  • Michel Metenier
  • MEGO Tina Frank
  • Achim Naumann-d'Alnoncourt
  • Maria Ploskow
  • Armin Purkrabek
  • Rechenzentrum
  • Phillip Schulze
  • Christoph Unger

Links

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