Tanzlokal Größenwahn

aus sub-bavaria, dem Internet-Lexikon der bayerischen Subkulturen
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Der Münchner Club der 1980er in der Klenzestraße 43 von Thomas Bedall (Ex-Babalu). Nicht zu verwechseln mit dem Cafe Größenwahn in Haidhausen, das er schon vorher eröffnete und später getrennt betrieben wurde. 1991 eröffnete Thomas Bedall mit Partnern in den gleichen Räumen das Morizz.

Thomas Bedalls "legendäres Cafe Größenwahn, und später Tanzlokal Größenwahn, verstand es von Ende der 70er bis in die späten 80er das am schrillsten gemischte Publikum (von Punk bis Schickeria), mit innovativ gemischten Sound (von Andrew Sisters bis Sex Pistols), anzuziehen und nicht unwesentlich an Münchens Ruf der Weltstadt mit Underground-Herz beizutragen."
Quelle: Text zu "80 not 80" - Veranstaltung in der Ersten Liga 2002

DJ Hell legte dort nach seiner Zeit im Libella Ende der 80er Jahre auf und widmete ihm später die Compilation Größenwahn. In einem Interview sagte er: "'Größenwahn' ist einfach ein legendärer Münchener Club, der in den 80ern eine starke Aussagekraft hatte. Er hieß sogar „Tanzlokal Größenwahn“. Ich verneige mich sozusagen noch einmal vor dieser Dekade und vor diesen Clubkonzepten, die damals funktioniert haben und für mich immer noch funktionieren."