Max Weissenfeldt

aus sub-bavaria, dem Internet-Lexikon der bayerischen Subkulturen
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Musiker. Spielte vor allem Schlagzeug u.a. in den Bands Poets of Rhythm, Express Brass Band, The Whitefield Brothers, Das Goldene Zeitalter, The Malcouns sowie Embryo. 2001 prägte er ein Jahr lang als Vibraphonist den Sound von Kamerakino.

Einer der aktivsten Köpfe hierzulande hinter der späten Blüte des Rare Groove/Garage-Funk-von-45er-Singles-aus-den-70ern in Läden wie Atomic Café, Prager Frühling, Monofaktur, vor allem durch seine vielen Seitenprojekte in den 90er Jahren.

Es gab etwa zehn Bands unterschiedlichen Namens im Umfeld der Poets of Rhythm in denen Max W. aktiv war, die auch internationale Beachtung fanden und Alben u.a. beim New Yorker Label "Soulfire Records" veröffentlichten. Sogar Lalo Schifrin zeigte sich in einem Blind Fold Test der US-amerikanischen Zeitschrift "waxpoetics" (Ausgabe 3, Herbst 2002) beeindruckt von der Dichte der Poets-Grooves; "Believe it or not, this band is from Germany" wurden sie ihm angekündigt.

Z.Zt. bastelt er unter dem Namen Das Goldene Zeitalter an einem Projekt mit der Sängerin Bajka sowie zwei Londoner Musikern.

Neuerdings ist das Goldene Zeitalter wieder unter dem Namen Poets of Rhythm auf Tournee. Mit dabei sind Bajka, Jan Weissenfeldt am Bass, Masaru Nishimoto an der Querflöte (auch oft mit Embryo auf Tour gewesen), der Berliner Saxophonist Daniel Schleiermacher (übrigens verwandt mit dem Philosophen Schleiermacher) sowie die Londoner Musiker Malcolm Catto an den Drums und Jack Iglesias an Percussion und Flöte.