Georg Ringsgwandl

aus sub-bavaria, dem Internet-Lexikon der bayerischen Subkulturen
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Kabarettist, Musiker und ehemaliger Chefarzt aus Staufenbrück.

Georg Johann Ringsgwandl kam 1948 in Staufenbrück ("Staffabruck") am Fuße des Hochstaufen bei Bad Reichenhall im Wohnzimmer seiner Eltern in einer typischen "Kleinhäuslerfamilie" zur Welt.

Als Kind spielte er Zither, auch schon vor Publikum im benachbarten Kramerladen. Mit 18 Jahren erkrankte er an Lungentuberkulose, während des Sanatoriumsaufenthalts lernte er Gitarre und schrieb erste Songs.

Ab 1968 studierte Ringsgwandl Medizin, zuerst in Würzburg, dann in Kiel, Praktikum in Kalifornien. 1975 wurde er Doktor der Medizin.

1976 zog Ringsgwandl nach München, wo er Willy Michl kennen lernte. 1977 hatte er seinen ersten Solo-Auftritt im MUH.

Von 1978 bis 1981 zieht er mit seinem ersten Programm "Gurkenkönigs Hausfrauenshow" durch die Kleinkunstbühnen.

1984 wird Ringsgwandl Oberarzt in Garmisch-Partenkirchen, gleichzeitig wirkt er in Gerhard Polts Sendung "Heimatabend" mit. Es folgten neue Programme, Plattenveröffentlichungen, er gewinnt zahlreiche Preise. Anfang der 90er zieht sich Ringsgwandl aus dem Arztberuf zurück.

In seiner Musik verbindet Ringsgwandl Rock und bayerische Volksmusik mit kabarettistischen und parodistischen Elementen. Sein oft skurriles Auftreten wird zum Erkennungszeichen.

Ringsgwandl über sich: "Ich bin ein gesamtgesellschaftliches Seismometer und meine Nadel schreibt die Songs. Mein Hirn ist ein Radiowellenempfänger und mein Maul der Lautsprecher, der die empfangenen Strahlen in Geschichten verwandelt."

Links:

Ringsgwandls Web-Site

http://www.wochenanzeiger.de/images/gewinnspiele/45648.jpg