Klaus Erika Dietl

aus sub-bavaria, dem Internet-Lexikon der bayerischen Subkulturen
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geb. am 12. Juli 1974 in Rosenheim hat an der AdBK in München Malerei studiert. Er* ist Bildender Künstler* und Filmemacher*. Als Klangkünstler* bringt er sich in die experimentellen Münchner Pop-Formationen OK DECAY und sewicide ein. Außerdem ist er Gründungsmitglied von ALLIGATOR GOZAIMASU, eine Band der vielen Stimmen, die weltweit Netze spannt und bei der zahlreiche Künstler*innen und Musiker*innen aus der Münchner Subkultur beteiligt sind.

Inhaltsverzeichnis

Projekte

Seit 2012 setzt sich Dietl zunehmend mit dem Bewegtbild auseinander. 2013 hat er in den Kellergewölben der Sommer 9 in der Münchner Au den Kurzfilm My Name Is Luka, Call Me Catherine umgesetzt. Kurz darauf wurden die kollektiv genutzten Atelierflächen bei starkem Dauerregen geflutet. Nach mehreren Monaten improvsiertem Open Air Atelier auf der benachtbarten Verkehrsinsel fand ein Teil des Künstler*innenkollektivs in der Münchner PLATFORM neue Arbeitsräume.

Dietls erster Langfilm Das Letzte Loch ist der Mund - ein Kunstfilm zur Sprachstruktur der Lüge im Strafvollzug – wurde im Juli 2017 im Münchner Lenbachhaus uraufgeführt. Gefolgt von weiteren Screenings in der Lothringer13, im Neuen Maxim Kino, im Werkstattkino und im Offkino (Bielefeld).

Klaus Erika Dietl schätzt den Austausch mit Anderen. 2009 hat er gemeinsam mit der Münchner Künstlerin Stephanie Müller aka Rag Treasure die nomadische Spiel- und Werkstätte MEDIENDIENST LEISTUNGSHÖLLE und das Ausstellungsdisplay Pinokiothek der Moderne - immer eine Nasenlänge voraus gestartet.

Im Sommer 2016 hat er gemeinsam mit Gastkünstler*innen und Musiker*innen aus Sapporo's Subkultur (Japan) das Sound- und Filmkunst-Projekt Scratch & Screen umgesetzt. Gedreht wurde an verschiedenen Schauplätzen im Münchner Stadtraum, im Kafe Kult, im [[Das KloHäuschen|KloHäuschen], im Münchner Ebenböckhaus und in der Feldafinger Villa Waldberta.

Gegen Ende der Dreharbeiten wurde am 28. August 2016 ins Köşk zum Heute.Morgen.Lärm Festival eingeladen. Musiker*innen aus Sapporo trafen auf Münchner Künstler*innen.

Klaus Erika Dietl's Filme laufen in großen Häusern (Haus der Kulturen der Welt - Berlin, Internationale Kurzfilmatge -Oberhausen, documenta Halle - Kassel, Staatstheater Darmstadt)und als Randnotizen auf Bordsteinkanten. Er* schätzt die Splitter im Gewebe, reibt Biografisches am Erzähldiktat. Was passiert, wenn wir das Wartezimmer verlassen und den Raum dahinter betreten, wo sich im nächsten Level „Bilder aus Versehen“ auf einem Seziertisch begegnen?

Bilder

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Videos

Das Letzte Loch ist der Mund - Trailer zum Spielfilm

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