Filmzentrum Landshut e.V.

aus sub-bavaria, dem Internet-Lexikon der bayerischen Subkulturen
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1970 in Landshut gegründeter, ursprünglich gemeinnütziger Kulturverein in der Tradition der seinerzeit in den Großstädten angesagten studentischen Filmclubs. (Anm.: die Gemeinnützigkeit von Kinos wurde zu Anfang der Ära Kohl allgemein abgeschafft)

Der Verein veranstaltete ab 1970 regelmäßig 16mm-Spielfilmvorführungen in Kneipensälen und sporadische Open-Airs. Seit 1977 ist der Verein in den Räumen am Nahensteig 189 (Gasthaus Schwarzer Hahn) beheimatet. Hier betreibt das Filmzentrum e.V. in seinem Programmkino Kinoptikum täglichen non-profit Kinobetrieb mit bis zu 25 verschiedenen Filmen pro Monat, und ist somit durchaus vergleichbar mit dem Output "Kommunaler Kinos" andernorts.

Bemerkenswert dabei ist, dass das Ganze ausschließlich durch ehrenamtliches Engagement und ohne städtische Fördermittel am Laufen gehalten wird. Die Finanzierung des laufenden Betriebs muss sich der Verein Jahr für Jahr neu erarbeiten - durch Anträge auf Bundes- und Landes-Förderprämien für ein qualitativ herausragendes Jahresprogramm. Eine alljährliche Zitterpartie - wenn auch das gebotene Programmniveau in der Regel eine verläßliche Bank darstellt.