Diskussion:Roy Black

aus sub-bavaria, dem Internet-Lexikon der bayerischen Subkulturen
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Was ist an Roy Black subkulturell?

Also irgendwo muss man doch eine Linie ziehen. Soll jetzt Thomas Gottschalk auch rein, weil er aus Franken kommt?

Igitt...

Ich bin in diesem Fall sogar dafür den Eintrag zu löschen.

Benno

Wenn seine Beat-Combo in den 60ern Subkultur war (was ich nicht aus dem Artikel beurteilen kann, aber was möglich ist), dann kann man ihn drinnen lassen. Die Frage ist ob man die Story ab seiner Entdeckung löscht, denn die hat nichts mit Subkultur zu tun. Was meinen die anderen Autoren/Leser zu dem Thema? Lasst uns abstimmen!

--Patrick 19:51, 30. Aug 2005 (CEST)

die geschichte ist ja echt interessant, aber wohl eher was für wikipedia. nach subkultur schreit es nicht gerade...

-- Ecco 18:37, 31. Aug 2005 (CEST)

Ich finde auch, dass der spätere Roy Black auf keinen Fall Subkultur ist, aber die frühen "wilden" Beat-Jahre in Augusburg finde ich wichtig. Da sind so viele Links zu Kneipen und Bands, die wirklich ganz aufschlußreich hinsichtlich der frühen Beatisierung Bayerns sein könnten, dass ich das drinnen lassen würde. Also auch mein Vorschlag: Nach "Sweet baby mine" und dem Literaturtipp und Link auf Arno Loeb (auch bei Subbavaria angelegt), löschen.

-- Ania 18:43, 31. Aug 2005 (CEST)

nein - ganz drin lassen. und evtl sogar noch ergänzen. gerade späte nummern wie "wahnsinn" wurden ja z.b. in den 1990ern von der ostermayer-band der scheitel gecovert, es setzte sogar eine regelrechte "heiligsprechung" innerhalb eines "subkulturellen" rezeptionsumfeldes ein. insofern eine wichtige schnittstelle. warum dieser wille zur ausgrenzung? wird der plattenplatz schon knapp?

Wenn etwas subkulturell gecovert wurde ist es noch lange nicht Subkultur. Wenn man Samples und Covers hier zulassen würde, dann wäre es beliebig. Der Plattenplatz ist nicht voll, aber das Projekt heißt sub-bavaria und soll ein Lexikon für die Subkultur und nicht für alle kulturellen Aspekte sein. Einsofern würde ich, so wie bei Wim Wenders, nur die subkulturellen Jahre drinnen lassen. Alles weitere kann man in den angegebenen Büchern etc. nachlesen. --Patrick 18:56, 31. Aug 2005 (CEST)


der steht ja immer noch drin.

kotan


ich hab's jetzt gekürzt, eventuell kann ja noch jemand einen link zu wikipedia o.ä. eintragen.

-- Ecco 19:05, 14. Okt 2005 (CEST)


ich find die kürzung zu krass. folgendes würd ich drinnenlassen:

  • Roy Black wurde in dem Walddorf Straßberg im Süden von Augsburg am 25.1.1943, also im 2. Weltkrieg, als Gerhard Georg Höllerich geboren. Seine Eltern sind laut Geburtsurkunde der protestantische Oberfeldwebel Gerhard Höllerich und seine katholische Frau Elisabeth. +

- + - * Der Mitschüler Hans Medla, mit dem er das Holbein-Gymnasium in Augsburg besuchte, vermittelte ihn im Fasching 1963 als Sänger zu der Band "The Honky Tonks", die als Tanzband in der Kneipe "Charlys Affenstall" im Augsburger Viertel Spickel hauptsächlich Songs von Elvis bis Cliff Richard spielten. + - + - * Zusammen mit den Augsburger Musikern Günter Ortmann, Peter und Dieter Schwedes, Dieter Sirch und Helmut Exenberger wurde im Winter 1964 die Band "Roy Black and his Cannons" gegründet. Der erste Auftritt war am 6.12.1963 in der Augsburger Kneipe "Femina". Mit den Cannons sang Roy Black Hits von Elvis, den Kinks bis zu den Beatles. Besonders gern intonierte er die Songs von Ray Charls oder Roy Orbison, bei dem er sich auch seinen Vornamen abschaute. Den Nachnamen hatte er sich von seinem Schüler-Spitznamen "Blacky" (wegen den schwarzen Haaren) abgeleitet. Viel Übung bekamen sie durch ihre Gastspiele in den drei großen Augsburger US-Kasernen. Dorthin wurden sie von Charly Held vermittelt, der nicht nur Wirt in der "Tarantel" (Siedlerhof) war, sondern auch Platten mit Augsburger Bands herausbrachte. + - + - * 1963, im Sommer, nach einem Holbein-Schülerball, im Augsburger Moritzsaal, der immer wieder gerne als Talentwettbewerb verklärt wird, wurde durch eine Fernsehreportage der Schlager-Macher Hans Bertram auf den charismatischen Sänger Roy Black aufmerksam. Das Fernsehen wurde durch das damals ausbrechende Beatles-Fieber auf Roy Black and his Cannons aufmerksam. So wurde Augsburg, wo sich tatsächlich in den 60ern einige Beat-Bands tummelten (Crashers, Shotguns, Triffters, Trace, The Wildes, Shamrocks) als "das Liverpool von Bayern" bezeichnet. + - + - * Durch zwei miese Single-Produktionen "Sweet Baby mein" und "Let's Go" (auf der Singlehülle wurde sogar der Bandname verkehrt geschrieben!) konnte der Zigarre rauchende Polydor-Platten-Produzent in Köln den schwarzhaarigen Soft-Sänger von seiner Band loseisen. Er manipuliertge ihn von beat auf sweet.