Artist-in-Residence851

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Artist-in-Residence851: Ein Künstler, ein Raum, zwei Tage. Atelierstipendium im Rahmen von München851 vom 22.06-21.07.2009 und anschliessende Ausstellung vom 08.-24.10.2009 im lothringer13/laden (Eröffnung am 06.10.2009).

Ausstellung

Ausstellung im Rahmen des Atelierstipendiums von München851 im lothringer13/laden

Mit Silke Markefka & Nikolai Vogel, Lisa Erb, Irena Eden & Stijn Lernout, Max Erbacher, Essi Utriainen und Veronika Dimke

Eröffnung: Dienstag, 6. Oktober 2009, 20 Uhr geöffnet 8. – 24. Oktober 2009, do - sa 16-19 Uhr

Ein Künstler, ein Raum, zwei Tage – das waren die Bedingungen, zu denen München851, die Initiative der Münchner freien Kunstszene zum 851. Stadtjubiläum, zu Beginn des Sommers ein Arbeitsstipendium im Oberlichtatelier des Abbruchhauses Schellingstraße 24 ausgeschrieben hatte. Die Ressourcen von Zeit und Ort waren knapp. Geld war nicht vorhanden. Das Bewerbungsverfahren lief transparent und schnell im Internet (www.sub-bavaria.de/wiki/Artist-in-Residence851). Von Woche zu Woche wurde ausgewählt. Gegebenes Ende war der geplante Abrisszeitpunkt des Gebäudes, und so musste improvisiert werden: eine Herausforderung für alle Beteiligten. Jetzt zeigen wir die Ergebnisse des Experiments: ausschließlich Werke, die im Wettlauf gegen die Abrissbirne innerhalb von jeweils zwei Tagen im 851-Atelier entstanden sind.

Artist in Residence 851 wurde von den Münchner Kunst- und Kulturschaffenden Patrick Gruban, Michaela Rotsch und Anja Uhlig im Rahmen von München851 konzipiert und organisiert. Aus über 30 Bewerbungen wählte die Jury, bestehend aus Klaus von Gaffron (Berufsverband Bildender Künstler), Prof. Dr. Stefan Römer (Akademie der Bildenden Künste München) und Yvonne Leinfelder (lothringer13/laden) die Teilnehmer aus.

München851 – ein Projekt von Zehra Spindler und Tina Schwegler – entstand als Reaktion auf den 850. Stadtgeburtstag, mit dem Ziel, die freie Kultur- und Kunstszene zu vernetzen und selbstorganisierte Projekte zuzulassen und sichtbar zu machen.

Veranstaltungen

Di, 6. Oktober 09, 20 Uhr | Ausstellungseröffnung

Sa, 10. Oktober 09, 20 Uhr | Podiumsdiskussion
mit Klaus von Gaffron, Yvonne Leinfelder, Stefan Römer, Stephanie Maier und Gästen im Publikum. Moderation: Diana Ebster

Sa, 17. Oktober 09, 19 - 2 Uhr | Sonderöffnung zur Langen Nacht der Museen

Sa, 24. Oktober 09, 20 Uhr | Tagesbar851 – heute im laden
Wir verabschieden München851, begrüßen München852 und stellen den Katalog Artist in Residence 851 vor. Diskussion und Brainstorming.

Ausschreibung

Stipendium

  • Oberlicht-Atelier im Hinterhof des Abrisshauses Schellingstr. 24 in der Maxvorstadt (Vorderhaus: 851-Tagesbar).
  • Das Stipendium ermöglicht den Künstlern das Arbeiten für zwei Tage (normalerweise Mo & Di) im Atelier von 11-22 Uhr
  • Nach dem Abriss ist eine Ausstellung mit den entstandenen Arbeiten in neuen Räumen geplant

Vergabeverfahren

  • Jury: Klaus von Gaffron (Künstler, Vorsitzender BBK, Landesverband Bayern), Yvonne Leinfelder (Künstlerin, lothringer13/laden), Prof. Dr. Stefan Römer (Künstler, Prof. für neue Medien AdBK)
  • Mögliche Arbeits-Termine: 22./23.06, 29./30.06., 6./7.07, 20./21.07
  • Bewerbungen ab sofort
  • ACHTUNG: Nachdem der Abrisstermin noch nicht feststeht, ist es möglich, dass nicht alle Termine realisiert werden können. Die Termine für die ausgewählten Künstler werden nach Eingang der Bewerbung vergeben.

Bewerbung

Achtung: das Stipendium ist beendet!

  • Bewerbungen online
  • In der Bewerbung enthalten:
    • Kurzvita
    • Liste der möglichen Termine
    • Werkbeispiele (max 3 Seiten als PDF)

Artist-in-Residence851...

(x) München851 ist ein Experiment, bei dem sich die Subkultur-/Kulturszene und Locations zusammenfinden, um gemeinsam Crossover-Projekte zu entwickeln.

Jurierung

Alle Bewerbungen werden automatisch auf ein Blog gepostet,auf das nur die Organisatoren und Jury-Mitglieder Zugriff haben. Einmal pro Woche mailen die Organisatoren der Jury die Liste der Bewerber, die am nächsten Termin Zeit haben. Die Juroren erstellen dann jeweils eine Rangfolge der Bewerber. Diese wird dann in Punkte umgerechnet und die Liste der Bewerber wird nach Punkten soritert. Gibt es auf dem ersten Platz Punktgleichheit, so wird die Bewerbung genommen, die als erstes einging. Die Bewerber auf den oberen Plätzen der Jury-Bewertung werden in die Jury der darauffolgenden Woche übernommen.

Stipendiaten

Aus 30 Bewerbern hat die Jury ausgewählt:

Fotos

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