Werkstattkino: Unterschied zwischen den Versionen

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Kellerkino in der Münchner Fraunhoferstraße. Klein, schwarz und mit einem Hauch von Berlin. Im Werkstattkino laufen genau die Filme, die nirgendwo sonst laufen: Trash, Monster-Movies, Siebziger-Sex-Streifen, Dokus sowie Experimentalfilme in der Tradition des [[undependent film center]]. Am Programm des Kinos nahmen entsprechend auch Staatsanwälte Anteil, wegen exzessiver Gewaltdarstellung, Sittlichkeitsverstößen oder umstrittener politischer Inhalte.
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Mit jeder Menge ehrenamtlichem Einsatz vom Verein "Werkstattkino e.V." betriebenes Kellerkino in der Münchner Fraunhoferstraße. Klein, schwarz und mit einem Hauch von Berlin. Im Werkstattkino laufen genau die Filme, die nirgendwo sonst laufen: Trash, Monster-Movies, Siebziger-Sex-Streifen, Dokus sowie Experimentalfilme in der Tradition des [[undependent film center]]. Am Programm des Kinos nahmen entsprechend auch immer mal wieder Staatsanwälte Anstoß, wegen exzessiver Gewaltdarstellung, Sittlichkeitsverstößen oder umstrittener politischer Inhalte.
  
An die 1000 Filmkopien sind auch im Besitz des Kinos selbst, darunter das Gesamtwerk des Berliner Arthouse-Horror-Regisseurs und Hörspielmachers Jörg Buttgereit.
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Über 1000 Filmkopien sind auch im Besitz des Kinos selbst, darunter das Gesamtwerk des Berliner Arthouse-Horror-Regisseurs und Hörspielmachers Jörg Buttgereit.
  
Eröffnet wurde das Werkstattkino 1976, zur Gründungsgruppe gehörten unter anderem [[Erich von Wagner]] und [[Rainer Pongratz]], der noch bis 1977 mit den Projektoren im Vorführraum wohnte.  
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Eröffnet wurde das Werkstattkino 1976, zur Gründungsgruppe gehörten unter anderem "Waco" [[Erich von Wagner]] und [[Rainer Pongratz]], der noch bis 1977 mit den Projektoren im Vorführraum wohnte.  
  
Vom 9. bis 229. Oktober 1981 gab es im Werkstattkino ein Punk/Neue Welle Festival unter anderem mit [[Montevideo]] und [[Nimm Dein Kreuz und geh einen hotten]].
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Vom 9. bis 22. Oktober 1981 gab es im Werkstattkino ein Punk/Neue Welle Festival unter anderem mit [[Montevideo]] und [[Nimm Dein Kreuz und geh einen hotten]]. In jener Zeit stieß auch der damalige Punk-Aficionado [[Wolfgang Bihlmeier]] zum Verein. Der "Woife" ist bis heute nahezu täglich im Kinokeller präsent und aktiv.
  
 
In schwarz-weiß dokumentiert wurde das Werkstattkino in einem Fotoband von [[Christof Leistl]].
 
In schwarz-weiß dokumentiert wurde das Werkstattkino in einem Fotoband von [[Christof Leistl]].

Version vom 25. Oktober 2007, 11:19 Uhr

Mit jeder Menge ehrenamtlichem Einsatz vom Verein "Werkstattkino e.V." betriebenes Kellerkino in der Münchner Fraunhoferstraße. Klein, schwarz und mit einem Hauch von Berlin. Im Werkstattkino laufen genau die Filme, die nirgendwo sonst laufen: Trash, Monster-Movies, Siebziger-Sex-Streifen, Dokus sowie Experimentalfilme in der Tradition des undependent film center. Am Programm des Kinos nahmen entsprechend auch immer mal wieder Staatsanwälte Anstoß, wegen exzessiver Gewaltdarstellung, Sittlichkeitsverstößen oder umstrittener politischer Inhalte.

Über 1000 Filmkopien sind auch im Besitz des Kinos selbst, darunter das Gesamtwerk des Berliner Arthouse-Horror-Regisseurs und Hörspielmachers Jörg Buttgereit.

Eröffnet wurde das Werkstattkino 1976, zur Gründungsgruppe gehörten unter anderem "Waco" Erich von Wagner und Rainer Pongratz, der noch bis 1977 mit den Projektoren im Vorführraum wohnte.

Vom 9. bis 22. Oktober 1981 gab es im Werkstattkino ein Punk/Neue Welle Festival unter anderem mit Montevideo und Nimm Dein Kreuz und geh einen hotten. In jener Zeit stieß auch der damalige Punk-Aficionado Wolfgang Bihlmeier zum Verein. Der "Woife" ist bis heute nahezu täglich im Kinokeller präsent und aktiv.

In schwarz-weiß dokumentiert wurde das Werkstattkino in einem Fotoband von Christof Leistl.

Im Werkstattkino findet auch das jährliche Internationale Kurzfilmfest Bunter Hund statt.


Links

http://www.werkstattkino.de/Rohgrafik/karte.gif