Tobias Ott

aus sub-bavaria, dem Internet-Lexikon der bayerischen Subkulturen
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Musiker. Geboren 1965 in Radstadt/Österreich.

Tobias Ott wächst in München auf und macht dort eine Lehre als Dachdecker. Nicht zuletzt unter dem Einfluss seines Onkels Walter Ernsting, der einer der Begründer der Perry-Rhodan-Serie war, wird er zum leidenschaftlichen Science-Fiction-Fan. Nach einer Indienreise entschliesst sich Tobias Ott zum Studium der Tabla bei dem in München lebenden Tabla-Lehrer Shankar Lal. Er lernt Ghatam bei T.A.S. Mani (Karnataka College of Percussion/Bangalore). 1983 verläßt Tobias Ott München in Richtung Berchtesgadener Land. Er lebt zeitweise neben dem Hühnerstall auf dem Grundstück des Baamhakke.

1983 bis 1984 legt Tobias Ott als Dancehall- und Rub'a'Dub-DJ im Club Stiege auf. Neben seinem Tabla-Studium fängt Tobias an, mit elektronischen Musikinstrumenten zu experimentieren. Kontakte mit Musikern aus der Region führen zur Gründung von Zombi Kafe, es folgen die Projekte Shruti Box, Bangalore Beat Club und das bis dato bestehende Spaceport Orkestra of Benares. Tobias Ott wird zum gefragten Live-Musiker: er spielt mit Embryo, Oregon, Chris Karrer (Ex-Amon Düül), Rainer Polak alias Doktor Djembe, Bush Taxi, Misery Loves Company, begleitet Ramesh Shotham, war Mitglied des Münchner Tabla Ensembles.

Neben dem "Spaceport Orkestra" spielt Tobias Ott aktuell Tabla und Ghatam in verschiedenen Bands (Tabla & Strings/München, Nilgiri Express/Österreich, Anantya/Österreich, Geoff Warren Trio/Italien) und ist nun selbst als Tabla-Lehrer in Anger (Berchtesgadener Land) tätig. Solo oder in Zusammenarbeit mit seinem langjährigen musikalischen Weggefährten Thomas Kleinschmitt produziert er Soundtracks zu Filmprojekten aus dem Dunstkreis des Studio West.

Neben seiner Musikertätigkeit betreibt Tobias Ott das Soultal Studio, in dem z.B. eine Serie von CDs mit indischer und westafrikanischer Musik und die CDs einiger oben genannten Gruppen produziert wurden.

Tobias Ott ist Mitkonstrukteur des "Psylocopters", eines hypnotischen Fluggeräts, das zu besonderen Anlässen in Räumen mit ausreichend hoher Decke zum Einsatz kommt.

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