Mansch: Unterschied zwischen den Versionen

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Ferner ist er heute Mitbetreiber einer privaten Kunstschule, wenngleich unter dem seriöseren Namen Manuel Schedl. Unter diesem Namen ist er außerdem als aktueller Sprecher der Fraktion der bildenden Künstler im Kuratorium des [[Kulturpark West]], sowie als künstlerischer Berater einer Zeichentrickproduktionsfirma tätig.
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Unter dem seriöseren Namen Manuel Schedl tritt er außerdem als aktueller Sprecher der Fraktion der bildenden Künstler im Kuratorium des [[Kulturpark West]] auf.
  
  

Version vom 8. August 2007, 03:28 Uhr


(*1972 in München) ist Comiczeichner, bildender Künstler (Malerei, Skulptur) und in seltenen Fällen und unter wechselnden Namen auch mal DJ.

Seit 1994 in Augsburg.


Aufgewachsen im oberbayerischen Neuburg/Donau trat er zunächst als Gitarrist von zu Recht vergessenen Punk- und Hardcore-Bands in Erscheinung, für deren Artwork er ungleich mehr Begabung zeigte als für die Gitarre.


Nach seinem Umzug nach Ulm verdiente er sich seine Wecken als Gelegenheitscartoonist für die Jugendzeitschrift "U 30", wo er trotz seines abermaligen Umzugs nach Augsburg von 1998- 2003 die "graphic soap" "Die Weststadt-WG" zeichnete, nachdem er von 1994- 1999 mit "Senkrecht" im Mutterblatt der U 30, der Ulmer "Südwest-Presse", seine erste Comic-Serie abgeliefert hatte.


Ab 1998 zeichnete er die Serie "Hai-Life" für das Augsburger Magazin "Der Blockwart", dem Fanzine der legendären Augsburger Haifischbar. Dort erschien auch die Pilotfolge zur neuen Serie "Obliteration Girl- A Babe In Arms", der aber durch die Einstellung auch dieses Magazins der publizistische Rahmen fehlte. Daher ist "Obliteration Girl-A Babe In Arms" nun als Bilderzyklus in verschiedenen Ausstellungen in Augsburg zu sehen.


2001 gründete mansch im Gleisdreieck in der Werderstraße mit fünf weiteren Künstlerinnen und Künstlern die Ateliergemeinschaft "Die Al(l)iierten".


Unter dem seriöseren Namen Manuel Schedl tritt er außerdem als aktueller Sprecher der Fraktion der bildenden Künstler im Kuratorium des Kulturpark West auf.


Die Comics und Bilder von mansch sind mutmaßlich stark autobiografisch geprägt, vor allem von der provinziellen Punk- und Alternative- Szene, sowie dem Flair der moribunden Industriestadt Augsburg (Außerdem gelten sie als zu düster, um sie sich ins Schlafzimmer zu hängen). Der Künstler selbst leugnet aber auch Einflüsse durch frankobelgische Comiczeichner, Cyberpunk-Literatur und Fernsehkonsum nicht.


Links:

mansch.de [1]

Ateliergemeinschaft Die Alliierten [2]