Kinoptikum

aus sub-bavaria, dem Internet-Lexikon der bayerischen Subkulturen
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Legendäres Programmkino in Landshut, das vom Filmzentrum Landshut e.V. betrieben wird. Aktiv ist der bis heute auf rein und absolut ehrenamtlicher Basis arbeitende, gemeinwohltätige Verein seit 1970 und trat damals als "mobiles Kino" im Rieblwirt in der Freyung erstmalig in Erscheinung. Seit Mitte der 70er Jahre hat der Verein den Nebenraum der Kneipe Schwarzer Hahn angemietet, der mit null Fremdmitteln und viel Engagement zu einem 55-Plätze-Kino umgebaut wurde. Dort läuft seit Oktober 1977 täglich ein exquisites Programm, das den Vergleich mit der Programmkinoszene von München, Hamburg oder Berlin keineswegs zu scheuen braucht. Regelmäßig wird das Kinoptikum für sein hervorragendes Jahresprogramm von Bund und Land mit überlebensnotwendigen Förderprämien ausgezeichnet. Nur so lässt sich der sozialverträgliche, seit Jahren stabile Eintrittspreis von 3,50 bzw. 4 Euro halten. Das Programm des Kinoptikums ist seit jeher so bunt wie sein Publikum - vom Hollywood-Klassiker über neue Produktionen aus Deutschland, Asien, Lateinamerika, Osteuropa und Skandinavien bis hin zum verwegenen Trashfilm und zu antiken Raritäten bietet es mit seinen gut 20 Filmen pro Monat so ziemlich alles, was das verwöhnte Cinéastenauge begehrt.


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