Susi Gelb

aus sub-bavaria, dem Internet-Lexikon der bayerischen Subkulturen
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Susi Gelb ist eine junge Künstlerin, die konzeptuell und alchemistisch arbeitet.

1985 geboren in Bad Tölz / 2006-2014 Studium an der Akademie der Bildenden Künste München (u.a. Prof. Magdalena Jetelová und Prof. Olaf Metzel).

Transformationen und Wertschöpfungsprozesse bilden den Kern von Susi Gelbs Arbeitskosmos. Die Farbe Gelb steht dabei für einen Suchhorizont, eine Forschungsaufgabe ("Yellow is a substitute for something I don't know yet"). Dabei arbeitete sie in den letzten Jahren auch mit großen Projekten im öffentlichen Raum und schuf athmosphärische Raumlandschaften mit immersiver Kraft. In letzter Zeit beschäftigt sie sich mit alchemistischen Herangehensweisen und hat sich einen komplexen Forschungskosmos geschaffen: Prozesse, Materialien, Zeitregime und Systeme werden hier bis zum Exzess strapaziert und befinden sich in einer stetigen Zirkulation. Susi Gelb stellt international aus und gehört zu einer neuen Generation von jungen Kunstschaffenden, die als post-internet Generation locker und innovativ neue Materialien und Zeitregime erobert. Während ihres Studiums machte sich Susi Gelb nicht nur durch große Ausstellungen einen Namen, sondern organisierte an der Akademie der Bildenden Künste München auch die sehr gut besuchte Vortragsreihe JOUR FIXE (jourfixe.adbk.de). Dabei unterlagen ihr Auswahl und Einladung der Künstler sowie Finanzierung und Durchführung der Vortragsabende. Zu den renommierten Gästen zählten u.a. Gregor Schneider, Wolfgang Tillmans, Jorinde Voigt, David Claerbout, Mona Hatoum, Santiago Sierra und Hans Haacke.

The core of Susi Gelb's art practice are transformations and processes of value creation. The colour yellow represents a research assignment ("yellow is a substitute for something I don't know yet"). Susi Gelb has worked a lot with ample projects in public space and created atmospheric spaces with immersive power. Lately she is engaged in alchemistic approaches and has created a complex research cosmos: processes, materials, time regimes and systems are being strained to extremes and linger in a state of constant circulation.

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