Ralf Palandt

aus sub-bavaria, dem Internet-Lexikon der bayerischen Subkulturen
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Ralf Palandt, gebürtiger Münchner, geboren am 1. Oktober 1965, Ur-Enkel des berühmten Juristen und Rechtsbuchautors Otto Palandt. Er studierte Kommunikationswissenschaften und Medienpädagogik in München und Berlin.

In den 80ern war er Mitglied mehrerer Punkbands und der damaligen Underground- Film und -Kunstszene Deutschlands. Dreht Super-8-Filme wie "Spacegirl and the skeleton of the prehistoric beast" (mit Thomas Richter) und "Vampira - Queen of London 66" (mit Martin Lickleder), organisiert die Filmveranstaltungen Bunter Hund, Abgedreht und Krasnagorsk.

Anfang der 90er wendet er sich zunehmend der Comicszene zu und gründet einen Verlag namens Totenkopf, auf dem eine sehr subversive Magazinereihe namens Cromix erscheint, welches nach heftigen Protesten von Elternverbänden und Zensurbehörden eingestellt werden muß.

2003 erregt er in der hiesige Szene für Aufsehen, als ein lange angekündigtes Werk namens "Ich jagte Jack the Ripper", beim Strapazin-Verlag erscheint. Der Comic ist als "Jam-Comic" konzipiert, an welchem inzwischen ziemlich bekannte Namen, wie Drehbuchautor Rochus Hahn und Comic-Veteran Rolf Boyke, über vier Jahre an einem Fortsetzungskrimi mitzeichneten und der Story dabei stets ihren eigenen Stempel aufdrückten. Weitere Namen sind u. a. die Münchner Comic-Zeichner und Graffiti-Maler Eliot & Scunk.

Derzeit heißt Ralf Palandts kulturelle Hauptbeschäftigung Comicologischer Congress, in welcher er sich schwerpunktmäßig in München und Umgebung für die Interessen des Mediums Comic und deren Zeichner und Verlage stark macht.

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