Pop Club

aus sub-bavaria, dem Internet-Lexikon der bayerischen Subkulturen
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In diesem Münchner Club legte DJ Chuck Herrmann Rock'n'Roll auf. Unter das Publikum mischte sich auch oft Fassbinders Filmcrew. In den Achtzigern traf sich hier eine bunte Mischung aus Punks, Wavern, Skinheads, Mods, Freaks und Baghwan-Anhängern. Ich weiss nicht mehr, was der Eintritt da war, 2 DM, 3DM? Aber es gab eben auch Türsteher der besonderen Art: ein "Sorry, ich bin abgebrannt. Ich hab nur noch Geld für ein Bier." hat oft auch genügt um rein zu kommen.

"Pop Club war ein besonderer Ort in der Lilienstraße 51 (jetzt Wirtschaft in der Au). Der Pop Club war auch im Hochsommer nur nachmittags geöffnet und tat dabei so, als sei es späte Nacht: die hatten angeblich die Abendkonzession verloren. Junge Rock´n Roll Bands mit Kontrabass und so spielten dort und die Mädchen trugen Petticoats." (Tommy Schmidt)

Der Pop Club war im ersten Stock im Haus Lilienstr. 51. Der beste Ort an der Kneipe war im Sommer vor der Türe und die große Treppe.