Peter McCoy Dance Company

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Die Kompanie

Zum ersten Mal mit einer eigenen abendfüllenden Choreografie trat Peter McCoy 2001 mit der Aufführung von "Errance - the art of falling" im Theatre Triano in Paris in Erscheinung. Im Mai 2007 die Premiere seines neuen Stücks "Beyond Words" im i-camp / Neues Theater München mit der neu gegründeten Peter McCoy Dance Company. Peter McCoy arbeitet mit jungen Tänzern aus ganz Europa zusammen, die hauptsächlich in München ansässig sind. Für seine Produktionen hat er das Label SLF Collaborative Arts ins Leben gerufen.

Peter McCoy

Der gebürtige New Yorker lebt und arbeitet als freier Tänzer und Choreograf in München. Hier arbeitet er aktuell an seinen eigenen Projekten mit der Peter McCoy Dance Company. Zudem unterrichtet er seit 1990 Contemporary Modern Dance nach seiner selbst entwickelten Methode. Zahlreiche Workshops gab er unter anderem beim Tamute Dance Theater (Zürich), Philippe Saire Company (Lausanne), Stadttheater Bern, Stadttheater Kassel und beim Staatstheater Nürnberg. Bis 1990 tanzte und choreografierte er in den USA unter anderem beim Leja Dance Theater und bei Judith Jamison, der derzeitigen Direktorin des Alvin Ailey American Dance Theater. Seit 1991 arbeitet er in Europa für Kompanien wie Les Nomades (Vevey), Stadtheater Bern, dem Béjart Ballett Lausanne und bei Patrick Dupond. Peter McCoy erhielt seine Tanzausbildung an der Alvin Ailey School in New York, der Martha Graham School und der North Carolina School of the Arts in den USA.

Choreografien & Stücke

Beyond Words (2006/07) Manche Dinge lassen sich nicht mit Worten erklären. Wir sollten versuchen, tiefer in die Zusammenhänge des Lebens einzudringen. Wie gelangen wir an den Ort, an dem der Kern bekannter und unbekannter Dinge liegt? Wo und wie können wir hören, was die Stille uns sagen will?. Dauer etwa 45 Minuten. Uraufführung 2007 im i-camp, München

Errance - the art of falling (2001) Das französische Wort "errance" steht für Irrfahrt, zielloses Umherirren, Bewegung ohne Richtung und ohne Ziel. Das Stück dreht sich um den Daseinskampf eines Mannes in den Wirren von Liebesverlust, Verzweiflung, Wut und Zuversicht. Kämpft dieser Mann gegen die Umstände des Lebens oder doch eher gegen sich selbst, scheint die Frage. Dauer etwa 35 Minuten. Uraufführung 2001 im Theatre Triano in Paris. Deutschlandpremiere 2007 im i-camp, München

Redemption Song (2007) Eine Choreografie für 4 Tänzer. 20 Minuten

Bits and Pieces of Love (2008) Eine Arbeit über die Dynamik zwischenmenschlicher Beziehungen, ausgedrückt durch die Sprache des modernen Tanzes. Das Stück handelt vom Verhältnis des Einzelnen zu sich selbst als auch zu Anderen und die nie endende Suche des Individuums nach Wegen zur gegenseitiger Annäherung, Entdeckung und Hingabe, von der paradoxen Zerrissenheit zwischen einem Leben im Vergangenen und der Sehnsucht nach dem Zukünftigen, von krampfhaften Bemühungen zur Überwindung innerer Widersprüche und – letztendlich – von der Frage nach den Möglichkeiten einer authentischen Selbstbestimmung, unbeeinflusst von gesellschaftlichen Normen und Einordnungsmechanismen. Uraufführung 2008 im schwere reiter, München.

Aufführungen

18. und 19.05.2007, 20.30 Uhr, i-camp Peter McCoy Company performs Ein Abend mit den Choreografien "Beyond Words" (Premiere) und "Errance - the art of falling" (Deutschlandpremiere) Choreografie: Peter McCoy Tänzer: Donata Eberle, Katharina Felling, Markus Heckel, Jonas Kägi, Ines Kiefer, Peter McCoy, Tamas Mester, Stephanie Scheidler, Antonia Schütte, Alice Talkington, Sonja Tilling, Sayuri Tronsberg Choreografische Assistenz: Ines Kiefer Kostüm: Evelyn Schunn, Carolin Andre Licht: Rainer Ludwig, Peter McCoy Bühne: Susanne Schütte-Steinig, Donata Eberle Grafik-Design: Frank von Grafenstein

12., 13., 14.06., 20:00 Uhr und 15.06.2008, 18:00 Uhr, schwere reiter Bits and pieces of love (Premiere) Choreografie: Peter McCoy Tanz: Antonia Schütte, Jonas Kägi, Stefanie Schneidler, Siân Hopkins, Adrian Safar, Peter McCoy Tanzanalyse: Danijela Kapusta Lichtdesign: Charlotte Marr Bühne: Susanna Schütte-Steinig, Peter McCoy Kostüme: Peter McCoy und Adrian Safar Malerei & Fotografie: Tom Pender-Cudlip Presse: Ulrich Knoll Grafik-Design: Frank von Grafenstein