Mansch

aus sub-bavaria, dem Internet-Lexikon der bayerischen Subkulturen
Wechseln zu:Navigation, Suche

http://mansch.de/images/measfish_web.jpg

mansch aka Manuel Schedl wurde 1972 in München geboren und ist Comiczeichner, bildender Künstler (Malerei, Skulptur) und in seltenen Fällen und unter wechselnden Namen auch mal DJ. Seit 1994 lebt mansch in Augsburg.

Aufgewachsen im oberbayerischen Neuburg/Donau trat er zunächst als Gitarrist von zu Recht vergessenen Punk- und Hardcore-Bands in Erscheinung, für deren Artwork er ungleich mehr Begabung zeigte als für die Gitarre.

Nach seinem Umzug nach Ulm verdiente er sich seine Wecken als Gelegenheitscartoonist für die Jugendzeitschrift "U 30", wo er trotz seines abermaligen Umzugs nach Augsburg von 1998-2003 die "graphic soap" "Die Weststadt-WG" zeichnete, nachdem er von 1994-1999 mit "Senkrecht" im Mutterblatt der U 30, der Ulmer "Südwest-Presse", seine erste Comic-Serie abgeliefert hatte.

Ab 1998 zeichnete er die Serie "Hai-Life" für das Augsburger Magazin "Der Blockwart", dem Fanzine der legendären Augsburger Haifischbar. Dort erschien auch die Pilotfolge zur neuen Serie "Obliteration Girl - A Babe In Arms", der aber durch die Einstellung auch dieses Magazins der publizistische Rahmen fehlte. Daher ist "Obliteration Girl - A Babe In Arms" nun als Bilderzyklus in verschiedenen Ausstellungen in Augsburg zu sehen.

2001 gründete mansch im Gleisdreieck in der Werderstraße mit fünf weiteren Künstlerinnen und Künstlern die Ateliergemeinschaft "Die Al(l)iierten".

Von 2007- 2012 war er Sprecher der Fraktion der bildenden Künstler im Kuratorium des Kulturpark West.

In den Jahren 2009 und 2010 leitete er das Trash-Wrestling-Event MODULAR BIG BATTEL im Rahmen des Augsburger MODULAR-Festivals.

Die Comics und Bilder von mansch sind mutmaßlich stark autobiografisch geprägt, vor allem von der provinziellen Punk- und Alternative- Szene, sowie dem Flair der moribunden Industriestadt Augsburg (Außerdem gelten sie als zu düster, um sie sich ins Schlafzimmer zu hängen). Der Künstler selbst leugnet aber auch Einflüsse durch frankobelgische Comiczeichner, Cyberpunk-Literatur und Fernsehkonsum nicht.

Links: