Big Apple (München)

aus sub-bavaria, dem Internet-Lexikon der bayerischen Subkulturen
Wechseln zu: Navigation, Suche

Das Big Apple wurde 1963 von einem Berliner, als Pendant zur gleichnamigen Berliner Diskothek, gegründet und bildete zusammen mit dem PN das Zentrum der süddeutschen Beat- und Rockkultur im sogenannten "Schwabinger Eck".

Einer der ersten DJs war Jürgen Herrmann, der später Moderator bei Bayern 3 wurde. Anfangs, getreu der Leitlinie der Mutter-Diskothek in Berlin, wurde vor allem Soul und andere schwarze Musik aufgelegt. Als in den Kinos "A Hard Days Night" von den Beatles anlief, war hier in München schlagartig nur noch Beat gefragt, während in Berlin weiterhin Soul an 1. Stelle stand.

In den 1970ern verkam das Big Apple zur Promi-Disco.