Benutzer:Fürther Bagaasch

aus sub-bavaria, dem Internet-Lexikon der bayerischen Subkulturen
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OPEN AIR auf der Piazza am Kulturforum Premiere: Mittwoch, den 29. Juli 2015 / 20.30 Uhr Weitere Vorstellungen: 30.07. bis 01.08.2015 / 20.30 Uhr Schlechtwetter-Ausweichspieltage: 05./06.08.2015 / 20.30 Uhr Abendkasse: 16 € / keine Ermäßigungen Vorverkauf: 14 € an allen bekannten VVK Stellen telefonische Kartenvorbestellung 0911/9232106

Die sieben Todsünden geben sich beim Jedermann die Klinke in die Hand. Es geht ums Ganze, wie wir leben und wie wir sterben. Die Figuren sind sinnbildlich. Gott und Teufel, Tod und Glaube, Mammon und Gute Werke...sie alle ringen um die Seele des reichen Mannes in seiner Sterbensstunde, in der er von allen Freunden und Verwandten verlassen wird. Der Jedermann zeigt die großen Lebensthemen Machtmissbrauch, Liebe, Tod. „Dass der reiche Mann am Armen schuldig wird, versteht der Mexikaner so gut wie der Skandinavier, das Machtwort des Todes hört der Transanier mit dem gleichen Schauder wie der Rheinländer, und dass der Sterbende von seinen Freunden verlassen wird, kann im jüngsten wie im ältesten Besucher Resonanz erwecken. Freilich: der Literarisch-Anspruchsvolle, Intellektuell-Gewitzte wird diese Effekte manchmal zu simpel finden.“ (Getrud Fussenegger) Hofmannsthals Jedermann ist vollständig in Versen gehalten; das Versmaß ist dem Knittelvers ähnlich. Die Sprache hat insgesamt eine mittelhochdeutsche Färbung.