Bachbett

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Holzstraße 28-30

Die Gebäude Holzstr. 28-30 stehen auf dem Gelände der seit 1345 betriebenen Mühle mit Holzsägewerk für aus dem Gebirge angeflößte Holzstämme und mit Mahlrädern, seit 1652 genannt Westermühle, und von 1345 bis ins 19. Jahrhundert im Besitz des Heilig-Geist-Spitals. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Mühle aufgelassen, der Glockenbach und weitere Stadtbäche überdeckelt und statt mit Wasser getriebenen Rädern mit einer Dampfmaschine Energie gewonnen.

1905 baute Ingenieur L.Benz für die Elektrofirma Alois Zettler die heutigen Häuser als Fabrikations- und Verwaltungsgebäude und bereits damals mit einem Automobil-Unterstand. Alois Zettler war ein Erfinder, Schüler und Mitarbeiter von Thomas Alva Edison in den USA und betrieb in München eine elektrotechnische Fabrik. Im Zuge des Gebäude-Neubaus wurde der Westermühlbach unter den Häusern Holzstraße 20-34 in einer großen Eisenbetonröhre gefasst. Unter dem Haus Holzstr. 30 wurde für die Erzeugung elektrischen Stroms für den Fabrikbetrieb eine Turbine mit 220/380 Volt mit einer Ausweichröhre für den Bach bei Reparaturen an der Turbine gebaut.

Im Rahmen des U-Bahnbaus ab 1966 wurden alle Stadtbäche still gelegt bzw. in ein nördlich unter der Pestalozzistraße geführtes Bachbett zusammengefasst. Der bis dahin noch im Haus für Energieerzeugung genutzte Westermühlbach wurde ebenfalls verlegt; das Bachbett unter den Gebäuden ist somit seit 1968 still gelegt.

Ab 1998 wurde das still gelegte Bachbett von Musikgruppen als schalldichter Probenraum angemietet.

Das Haus über dem Bachbett wurde zum GlockenbachMedienHaus.

Aus dem Bachbett wurde das Milla.

Links

http://www.bachbett-muenchen.de/index.php?id=13

http://www.sub-bavaria.de/w/index.php?search=bachbett&title=Spezial%3ASuche&fulltext=1

kamera.kino@bachbett_3476.jpg

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