1000 Töne

aus sub-bavaria, dem Internet-Lexikon der bayerischen Subkulturen
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1984 das erste Umsonstunddraussen-Festival am Augsburger Autobahnsee.

Organisiert von Erwin Jänsch, Bernhard Leitenmaier und Arno Löb. Auch in der Eigenschaft als Team des Monats-Magazins Augsburger Szene. Dabei waren Bands wie: Zsa Zsa Gabor, X-Ray-Catz, Generation N., Kantik, Flammende Herzen und Impotenz. Als Spezial-Gast kam die Afro-Formation Matata.

Arno Löb bekam von Ordnungsamt eine Strafe von 100,- DM, weil die Spielzeit überzogen wurde, wie ein Polizist fand, der endlich nach Hause wollte und vor Mitternacht den Stecker rauszog. Doch Impotenz konnte noch seine Porno-Punk-Show abziehen. Unter der Bühne waren stromerzeugende Dieselaggregate versteckt.

Löb klagte vor Gericht dagegen: "Ich glaube kaum, dass wir die Fische im See gestört haben, denen hat die Musik sogar gefallen." Der Richter ermässigte die Strafe auf 50,- DM. Dazu kamen 40,- DM Gerichtskosten. Somit hatte Arno Löb 10,- DM gespart. Einnahmen aus dem Festival gab es ja nicht.

Der Name "Tausend Töne" wird viel später vom Kulturhaus Kresslesmühle für eine Livemusik-Serie benützt.